Haltung als Familienhund?
Der Beagle ist ein anspruchsvoller Hund, dessen Halter Erfahrung mit
Hunden haben sollte. Diese Hunderasse wurde jahrhundertelang nur auf
die Jagd in der Meute gezüchtet. Jeder Beagle, der nicht
optimal der Spurensuche und Treibjagd nachging, aber auch solche, die
Aggressionen innerhalb der Meute zeigten, wurde gnadenlos aussortiert.
Daher stammen auch seine besonderen Fähigkeiten und sein
Äußeres. Der Beagle war ursprünglich ein
Funktionshund und bis ins 20. Jahrhundert jedenfalls nicht als
Familienhund gezüchtet. Dieses Erbe trägt diese
Hunderasse heute noch in sich. Der Halter braucht Erfahrung, eine feste
Hand, sehr viel Geduld und viel Liebe bei der Aufzucht eines Beagles,
ansonsten kann sich der Hund auch schnell zum Katastrophen-Hund
entwickeln. Verfressenheit und der gnadenlose Hang zur Jagd bestimmen
heute noch sein Wesen. Es gibt nur wenige Beagle, mit denen man ohne
Leine im Wald oder auf den Wiesen spazieren gehen kann. Das Risiko,
dass ein Beagle plötzlich eine Spur aufnimmt und dieser dann
selbstständig und stur nachgeht, ist immer gegeben.